Rückblick auf ein kleines und feines Performance-Sprachprojekt am drb

Rückblick auf ein kleines und feines Performance-Sprachprojekt am drb

Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.

O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai.

(Auszug aus “Der Mai” von Erich Kästner)

Über drei Termine und insgesamt vier Zeitstunden hinweg fand Ende Mai online ein Performance-Sprachprojekt am drb statt. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmenden unter Leitung von Joschka Hofmann und der Performerin Rahel Scharabi anhand eines Gedichtes von Erich Kästner mit der deutschen Sprache, ihren frühlingshaften Gefühlen zum Monat Mai und der Improvisation im performativen Bereich. Mit der performativen Art des Sprachenlernens sollten sich die Teilnehmenden neuen sprachlichen Gebieten hingeben können, Möglichkeiten des Ausdrucks zur deutschen Sprache und Bewegung erlernen und ihre eigenen Sprachkenntnisse auf neuen Wegen erweitern. 

Teil des Projektes waren Übungen zum Lesen und Hören der deutschen Sprache, Übungen zur Analyse eines Gedichtes Erich Kästners und ein Workshop zur Improvisations-Performance mit der Performerin Rahel Scharabi. Als Abschluss des Sprachprojektes erstellten die Teilnehmenden Kurzfilme auf Deutsch zum Thema des Projektes und integrierten dabei die erlernten Kenntnisse zu Performance, Ausdruck und Bewegung. 

Sowohl das Interesse und die Freude innerhalb der kleinen Teilnehmenden-Gruppe als auch der entstandene Mut, sich innerhalb der deutschen Sprache bewusster und intensiver auszudrücken, haben uns eindrücklich bewiesen, dass performative Ideen das Sprachenlernen in interessanter und sinnvoller Art und Weise ergänzen können.


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